Die Bedeutung des Schweißens für die Industrie

Das Schweißen zählt zu den meistverwendeten Verfahren und hat eine dementsprechend große Bedeutung für die Industrie. Das Verfahren ist Jahrhunderte alt und entwickelt sich stetig weiter. Auch das Thema Industrie 4.0 ist hierbei zu erwähnen.

Dank der Digitalisierung von den Stromquellen erhält die Schweißtechnik-Branche eine starke Bedeutung für die Industrie. In den kommenden Jahren könnte das Thema weiter an Bedeutung gewinnen.

Die Bedeutung des Schweißens

Immer mehr Aufträge werden an Schweißunternehmen wie Kovinc weitergegeben. Wir helfen Ihnen als kompetenter Ansprechpartner, verfügen über die Maschinen und das notwendige Know-how, um fachgerecht zu schweißen.

Das Lichtbogenschmelzschweißen zählt zu den meistverwendeten Schweißverfahren überhaupt

Das meist verbreitete Schweißverfahren in der heutigen Zeit ist das Lichtbogenschmelzschweißen. Hierbei kommt ein Lichtbogen zum Einsatz. Durch die Einwirkung von Wärme entsteht ein Schmelzbad. Infolge dessen brennt die Elektrode und sorgt für eine Verbindung zwischen den jeweiligen Werkstücken.

Die Elektrode wirkt abschmelzend und ist zwangsläufig mitzuverwenden, da sie als Zusatz dient. In der Metallbearbeitung unterscheidet man zwischen einigen Verfahren. Zum Lichtbogenschweißen zählt beispielsweise das Handschweißen.

Weitere Verfahrenstechniken sind das Teil- und vollmechanische Schweißen. Noch häufiger wird nur das automatische Schweißen verwendet. Insgesamt ist das Lichtbogenschmelzschweißen unerlässlich und überzeugt mit Präzision und hoher Qualität.

Die weiteren häufig verwendeten Schweißverfahren

Natürlich ist nicht nur das Lichtbogenschmelzschweißen bekannt und wird häufig verwendet. Auch andere Schweißverfahren haben in jedem Fall ihre Daseinsberechtigung und das sind eine ganze Menge.

Primär sind hier das Gasschmelzschweißen und das Unterpulverschweißen zu erwähnen. Doch auch das Metallschutzgasschweißen und das normale Schutzgasschweißen werden vergleichsweise häufig verwendet.

Besonders beliebt sind noch zwei weitere Verfahren – das Wolframinertgasschweißen und das Plasmaschweißen. All diese Schweißverfahren zählen bis heute zu den wichtigsten überhaupt und sind aus der Metallverarbeitung und insbesondere aus der Industrie nicht mehr wegzudenken.

Industrie freut sich über die wachsende Nachfrage

Nicht nur dank des Schweißens freut sich die gesamte Industrie in den letzten Jahren über eine wachsende Nachfrage. Doch viele Unternehmen können diese Nachfrage nur noch bedingt bedienen. Das liegt an stark schwankenden Bedarfskapazitäten, fehlenden Maschinen oder fehlendem Fachpersonal.

Dementsprechend greifen immer mehr Unternehmen auf die Thematik Auslagerung zurück. Sie geben Aufträge an spezialisierte Drittunternehmen weiter und können die Aufträge auf diese Art und Weise auch abdecken.

Generell scheint es so, als wenn das Schweißen in den kommenden Jahren für die Industrie weiter an Bedeutung gewinnen würde. Es bleibt in jedem Fall abzuwarten und natürlich ist es sinnvoll, sich einen vertrauensvollen Partner für das Schweißen zu suchen. Kovinc ist unter anderem im Bereich Schweißen tätig und agiert weltweit.

Von einem Anfänger-Schweißer zu einem Profi

In diesem Blogbeitrag möchten wir wichtige Tipps geben, wie Anfänger im Bereich Schweißen zum Profi werden können. Wer sich in den Anfängen des Schweißens befindet und sich nur mit den grundlegenden Dingen auskennt, sollte in jedem Fall die Tipps in diesem Beitrag durchlesen.

Das Thema Schweißen ist durchaus komplex, doch es lässt sich durch viele Tipps deutlich vereinfachen. Mit Hilfe der Tipps in diesem Beitrag können Anfänger zu einem echten Profi werden.

Profi-Schweißer

Beim Schweißen wird zunächst einmal zwischen vier unterschiedlichen Arten unterschieden. Neben dem Elektroschweißen gibt es noch das Autogenschweißen, das Schutzgasschweißen und das Wolfram-Schutzgasschweißen.

Der Arbeitsplatz und das Schweißgerät

Damit man wie ein Profi schweißt, braucht man auch die richtige Arbeitskleidung und den optimalen Arbeitsplatz. Ein Schweißhelm, eine Schürze und dicke Handschuhe aus Leder sind wichtig, damit es zu keinerlei Verbrennungen kommt.

Beim Arbeitsplatz ist es wichtig, dass eine qualitativ stabile Werkbank vorliegt und dass der Arbeitsplatz ausreichend beleuchtet ist. Zudem gilt es darauf zu achten, dass genügend Platz zum Schweißen vorhanden ist.

Beim Schweißgerät gilt es ebenfalls einige Aspekte zu berücksichtigen. Während für Anfänger ein Gerät bis zu 100 € vollkommen ausreicht, gibt es bei Profis hier nichts zu bekommen. Solche Geräte für den professionellen Bedarf fangen bei etwa 200 € an und gehen bis zu 600 €.

Sicherheitstipps, die Profis kennen

Hinsichtlich der Tipps, sollten Schweißer darauf achten, dass die Augen geschützt werden. Darüber hinaus gilt es auch die Hände, am besten den ganzen Körper ausreichend zu schützen. Mit Verbrennung ist nicht zu spaßen und Sicherheit ist ein wichtiger Faktor, der von Anfängern oft unterschätzt wird.

Sicherheitstipps zum Schweißen

Ansonsten gilt es noch beim Schweißen, weitere Sicherheitstipps zu berücksichtigen. Ausreichend Luft, Pausen und weitere Faktoren werden von Profis automatisiert umgesetzt. Anfänger dagegen vergessen dies in der Regel.

Generell ist es empfehlenswert, eine Ausbildung als Schweißer zu absolvieren oder an professionellen Kursen teilzunehmen. Dadurch kann man als Anfänger mit dem Schweißen beginnen und nach und nach zu einem Profi werden.

Die Schweißart ist am Ende des Tages entscheidend

Es gibt viele Tipps für das Thema Schweißen. Doch nicht jeder Tipp ist auch für die jeweilige Schweißart empfehlenswert. Deshalb sollten sich Anfänger nicht nur die Basics aneignen, sondern ein fundiertes Wissen zum Thema Schweißen erlernen.

Im Endeffekt kann jeder das Schweißen lernen. Doch wie in vielen Bereichen, ist auch beim Schweißen das Wissen und das praktische erlernen enorm wichtig.

Schweißteile konstruieren – wie geht das?

Das Thema Schweißteile konstruieren ist komplex und es gibt viele Aspekte, auf die Sie achten müssen. In diesem Blogartikel möchten wir Ihnen verraten, wie das Thema im Endeffekt funktioniert.

Generell ist es erst einmal wichtig, sich mit dem Thema Schweißen auseinanderzusetzen. Beim Konstruieren der Schweißteile ist es enorm wichtig, auf die Wünsche der Kunden zu achten und dabei nach DIN zu schweißen. Je nachdem, welches Verfahren angewandt wird, können zusätzliche Werkstoffe angewendet werden. Diese gewährleisten, dass die Verbindung verstärkt wird.

Schweißteile konstruieren

Bei der Konstruktion eines Schweißteils ist allen voran die Planung ein ganz entscheidender Aspekt. Der Winkel muss berechnet, die Fugen und Anordnungen in die Planung niedergeschrieben werden und natürlich muss auch mit dem Lieferanten über das richtige Schweißverfahren gesprochen werden.

Diese Schweißverfahren kommen am häufigsten zum Einsatz

Je nachdem, welches Material geschweißt und welcher Druck auf das Werkstück gebracht werden soll, schließt sich das ein oder andere Schweißverfahren aus. Manche Verfahren sind für gewisse Positionen überhaupt nicht geeignet. All diese Dinge gehören dazu, wenn Sie ein Schweißteil konstruieren.

Grundsätzlich gilt es erst einmal die ganzen Verfahren zu kategorisieren. Dabei unterscheidet man zwischen dem Pressschweißverfahren und dem Schmelzschweißverfahren.

Die häufigsten Schweißverfahren sind das Gasschmelzschweißen, das Lichtbogenschweißen und das Schutzgasschweißen. Darüber hinaus sind auch Schweißverfahren wie das Laserschweißen weit verbreitet.

Das Zubehör ist beim Schweißen ein entscheidender Aspekt

Zubehör beim SchweißenEhe Sie den Auftrag vergeben oder ein Schweißteil konstruieren, sollten Sie auch klären, welches Schweißzubehör benötigt wird. Primär wird im ersten Schritt eine hochwertige Anlage zum Schweißen benötigt.

Natürlich gibt es eine Reihe von Zubehörprodukten, die beim Schweißen eine Rolle spielen. Sie sollten das in jedem Fall vorher prüfen. Mit einem qualitativ hochwertigen Zubehör haben Sie die Möglichkeit, die Produkte schneller herstellen zu lassen.

Nicht zu vergessen, dass es für Mitarbeiter und Kunden auch einen qualitativ besseren Eindruck macht, wenn das Zubehör sorgfältig ausgewählt wurde. Mit qualitativ hochwertigem Zubehör, können Sie sich gegenüber der Konkurrenz einen enormen Vorteil verschaffen.

Diese Dinge sind beim Konstruieren von Schweißteilen wichtig

Das Thema Schweißteile konstruieren ist für die Planung und spätere Umsetzung enorm wichtig. Bei der Planung ist es wichtig, die Werkstücke detailgetreu zu konstruieren und alle wichtigen Details zu integrieren.

Die Konstruktion von dem jeweiligen Schweißteil sollte möglichst in 3D-Qualität erstellt werden. So kann bei der späteren Umsetzung nicht mehr viel schief laufen.

Die wichtigsten Verbindungstechniken in der Metallbearbeitung

Der Themenkomplex Verbindungstechnik ist in der Metallbearbeitung einer der wichtigsten Bereiche. Es passiert nicht selten, dass die unterschiedlichen Metallteile nicht zusammengefügt werden können.

Aus diesem Grund ist es enorm wichtig, dass die Metallteile mit den richtigen Verbindungstechniken verknüpft werden. Natürlich hat jede von diesen Verbindungstechniken gewisse Vor- und Nachteile.

In diesem Artikel werden wir Ihnen die wichtigsten Verbindungstechniken bei der Metallbearbeitung vorstellen. In diesem Zusammenhang werden wir Ihnen auch die Vor- und Nachteile näherbringen.

Das Wolfram Inertgasschweißen (WIG) stellt eine der wichtigsten Verbindungstechniken dar

Das WIG Schweißen gehört zu den wichtigsten Techniken, um Metalle zu bearbeiten. In diesem Zusammenhang möchten wir Ihnen natürlich wichtige Details zum Verfahren nennen. Diese Technik ist zwar deutlich langsamer als andere Arten, doch die Qualität ist zweifelsohne präziser und eignet sich somit allen voran für Feinbleche.

Verbindungstechnik: WIG Schweißen

Bei dieser Verfahrenstechnik besteht zudem der Vorteil, dass bei absolut jedem Metall eine ordentliche und qualitativ hochwertige Schweißnaht entsteht. Bitte bedenken Sie allerdings bei diesem Verfahren, dass das Verbinden von Blechen mit einer hohen Materialstärke absolut nicht geeignet ist.

Zudem sollten Sie berücksichtigen, dass die Produktionszeit durch die langsame Technik länger ausfällt. Wenn Sie also eine größere Stückzahl schweißen möchten, sollten Sie diesen zeitlichen Aspekt in jedem Fall bei der Wahl berücksichtigen.

Eine weitere Verbindungstechnik ist das MIG Schweißen

In diesem Zusammenhang möchten wir erwähnen, dass es die beiden Methoden MIG und MAG Schweißen gibt. Die Abkürzung hierfür bedeutet nur, neutrales Gas (MIG) und nicht neutrales GAS (MAG).

Verbindungstechnik: MAG Schweißen

Das Verhältnis zwischen dem Gas hängt immer primär von dem Metall ab, welches Sie schweißen möchten. Im Gegensatz zur ersten Verbindungstechnik sollten Sie berücksichtigen, dass diese beliebte Form deutlich schneller ist und auch bei höheren Materialstärken problemlos angewandt werden kann.

Wenn Sie am Ende der Planung zwischen WIG-Schweißen und MIG bzw. MAG Schweißen abwägen, sollten Sie den zeitlichen Faktor in jedem Fall nicht unerwähnt lassen. Am Ende hängt dies natürlich auch von Ihren Anforderungen ab.

Das Widerstandsschweißen als häufig genutztes Mittel

Neben den beiden bisher vorgestellten Verbindungstechniken, können Sie sich natürlich auch für das Widerstandsschweißen entscheiden. Hierbei wird allerdings auf zusätzliches Material verzichtet.

Diese Verbindungstechnik ist eine Möglichkeit, um sogar hartnäckige Metalle miteinander zu verbinden. Welche von diesen Verbindungstechniken jedoch am Ende des Tages die beste Wahl ist, hängt primär auch von Ihren Anforderungen ab.

Warum sollte man beim Schweißen Schutzgas benutzen?

Das Schweißen ist die optimale Technik, um unterschiedliche Werkstücke verschiedenster Materialien sicher, exakt und nach individuellem Anspruch zu bearbeiten und zu vervollständigen.

Das es hierbei verschiedene Techniken und Verfahren gibt, welche für verschiedene Bereiche und Materialien sowohl Stärken wie auch Schwächen gibt, dies dürfte mittlerweile durchaus gut bekannt sein. Hier machen Sie dann natürlich wahrscheinlich auch keine Ausnahme mehr.

Schutzgas beim Schweißen

Doch es gibt viele weitere Punkte, welche für ein sicheres und hochwertiges Schweißen eine sehr wichtige Rolle spielen. Ein gutes Beispiel hierfür ist das sogenannte Schutzgas. Dieses ist bei vielen Arbeiten mit dem klassischen Schweißen ein fester, obligatorischer Bestandteil. Doch welche Funktionen erfüllt dieses eigentlich, ist dieses vielleicht für die Arbeiten sogar unverzichtbar.

Was ist das Schutzgas beim Schweißen eigentlich?

Natürlich handelt es sich beim Schutzgas in erster Linie um ein klassisches Gas, wobei es hier unterschiedliche Varianten und Ausführungen zu finden gibt, die im Alltag angewandt werden. Allerdings hat dieses beim Schweißen eine ganz besondere Aufgabe und ist entsprechende wichtig.

Die Funktionalität erstreckt sich aber nicht auf den Arbeitsschutz bzw. auf den Schutz des Schweißers, wie es viele Laien auf den ersten Blick vielleicht vermuten würden. Vielmehr geht es um den Schutz des Werkstücks, welches beim eigentlichen Schweißen mit der entsprechenden Technik bearbeitet werden.

Denn der direkte Kontakt mit Sauerstoff, Feuchtigkeit oder auch Schmutzpartikel können beim Werkstück direkt an der Naht, welche beim Schweißen bearbeitet wird, können sehr schnell unschöne Spuren hinterlassen. Dies soll natürlich nach Möglichkeit verhindert werden, um eine gute und saubere Arbeit zu gewährleisten. Das Schutzgas bietet hierfür die entsprechenden Voraussetzungen.

Wie funktioniert die Anwendung von Schutzgas eigentlich?

Schutzgas - ArgonLeider lässt sich diese Frage nicht so ohne Weiteres beantworten, denn tatsächlich gibt es unterschiedliche Varianten und Möglichkeiten, um das sogenannte Schutzgas beim Schweißen effektiv verwenden zu können. Unter anderem unterscheiden sich hier die Varianten bereits bei der Anwendung der unterschiedlichen Gase. Hier ist beispielsweise das Edelgas Argon in der Industrie oft vertreten.

Zudem unterscheidet man hier das sogenannte Aktive- wie auch das Innertschutzgas. Der Unterschied ist hier relativ schnell erklärt, denn auf der einen Seite geht das Inntergas keine direkte Reaktion beim Schweißen ein, während das aktive Schutzgas direkt mit beteiligt ist und beispielsweise den Lichtbogen beim Schweißen stabilisiert.

Neben dem beliebten Argon wird ebenfalls sehr gerne das Gas Helium angewandt. Hierbei handelt es sich um zwei Innertschutzgase, während Sauerstoff oder auch Kohlendioxid zu den aktiven Schutzgasen gehören.

Lesen Sie auch über das Schutzgasschweißen: https://www.kovinc.de/wiki/schutzgasschweissen

Wie kann man Aluminium schweißen?

Das Bleche und zahlreiche Metalle mittels Schweißen effektiv und zugleich relativ einfach bearbeitet werden können, ist alles andere als eine Neuigkeit und in der Industrie heute ganz einfach ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit in vielen Branchen.

Doch bei einigen Materialien sind die Anforderungen beim Schweißen deutlich höher und anspruchsvoller, als es bei einem klassischen Metall oder Blech der Fall ist. Hier ist Aluminium ein sehr gutes Beispiel für ein entsprechendes Werkstück.

Schweißen von Aluminium

Doch was gibt es beim Schweißen von Aluminium zu beachten, welche Voraussetzungen spielen hierbei eine sehr wichtige Rolle? Oder anders ausgedrückt, wie kann man eigentlich genau Aluminium schweißen? Wir möchten Ihnen im Folgenden hierauf eine umfassende und praktische Antwort geben.

Die unterschätzte Gefahr bei jeder Bearbeitung

Grundsätzlich ist das Schweißen von Aluminium mit der richtigen Technik gar kein Problem. Die eigentliche Problematik findet sich vielmehr in einer unterschätzten Gefahr, die bei der Bearbeitung von Aluminium mit modernen Schweißverfahren eine sehr wichtige Rolle spielt.

Denn das beim Schweißen gefährliche Dämpfe auftreten, dies dürfte keine Neuheit mehr sein. Aber gerade bei dem bearbeiteten Aluminium wird die Gefahr hier deutlich unterschätzt, da diese nicht unbedingt auf den ersten Blick zu erkennen ist. Denn bei vielen Werkstücken entsteht sichtbarer Dampf, hier ist die Gefahr dann direkt sichtbar. Zudem sind die entsprechenden Warnhinweise allbekannt.

Beim Schweißen mit Aluminium sieht es allerdings etwas anders aus. Zwar entstehen auch hierbei bei der Bearbeitung beim Schweißen Dämpfe, durch das enthaltene Ozon sind diese allerdings entsprechend gefährlich. Das regelmäßige Einatmen der Dämpfe belastet sehr schnell die Atemwege und kann zu deutlichen Erkrankungen wie einer Bronchitis führen. Im Übrigen ist eine solche Belastung bzw. Schädigung heute bereits als Berufskrankheit in der Branche anerkannt.

Die Wahl des passenden Geräts spielt eine wichtige Rolle

TIG SchweißgerätZwar gibt es verschiedene Möglichkeiten und Techniken, um das Aluminium effektiv schweißen zu können, gerade für Anfänger und die ersten Versuche gibt es aber durchaus zu präferierende Varianten.

So eignet sich gerade für Anfänger das sogenannte TIG Schweißgerät optimal, denn mit diesem ist eine Bearbeitung von Aluminium auch ohne Erfahrung gerne möglich. Einfacher und schneller geht die Arbeit beim Schweißen von Aluminium kaum noch.

Natürlich sollten Sie auch beim Aluminium schweißen nicht vergessen, alle nötigen Vorschriften für eine sichere Handhabung einzuhalten. Unter anderem spielt eine entsprechende Lüftung eine sehr wichtige Rolle, denn wie beschrieben ist dies eine unterschätzte Gefahr. Auch die Anwendung von Schutzgas darf beim Schweißen von Aluminium nicht vergessen werden.

Schweißroboter – Job- und Auftragsgarantie

Moderne Technik bestimmt immer mehr den Alltag, und dies natürlich nicht nur im privaten, sondern auch im industriellen Bereich. Ein gutes, anschauliches und verständliches Beispiel mit hoher Relevanz sind die modernen Schweißroboter, die in vielen Industriebereichen zum Einsatz kommen und den Alltag bereits erleichtern.

Während viele Menschen den Nutzen der modernen Technik beim Schweißroboter auch heute noch in Frage stellen, sieht dies bei einem Großteil hingegen ganz anders aus. Denn die modernen Roboter arbeiten sehr effizient und praktisch, sorgen hierdurch für vollkommen neue Chancen und Möglichkeiten auf dem Markt.

Roboter zum Schweißen

Welche Möglichkeitenrob dies sind und welches Potenzial sich durch die Verwendung der modernen Schweißoter heute ergibt, das sollen Sie im Folgenden nun ausführlich erfahren.

Der hohe Anspruch der Kunden

Hohe Ansprüche gehören bei den Kunden in den unterschiedlichsten Bereichen und Branchen bereits zum Alltag. Diese erstrecken sich allerdings natürlich nicht nur auf die eigentliche Genauigkeit, welche bei jeder Arbeit eine wichtige Rolle spielt, sondern prinzipiell auf alle Bereiche mit hoher Relevanz bei der Fertigung und Bearbeitung.

Unter anderem erwarten die Kunden auch eine termingerechte Bearbeitung aller Aufträge mit maximaler Zuverlässigkeit. Sehr wichtig: Auch in der heutigen Gesellschaft spielt die Zeit eine sehr große Rolle. Denn Zeit ist Geld, und Geld ist knapp. Aus diesem Grund spielt eine schnelle Bearbeitung eine zunehmen Rolle im Alltag.

Die Erwartung der Kunden geht heute soweit, dass all diese Forderungen direkt angesprochen werden. Und tatsächlich gibt es heute bereits Berichte, nach welchen die Kunden bei der Vergabe von neuen Aufträgen bevorzugt Unternehmen mit dem modernen Schweißroboter präferieren. Für viele Unternehmen ergibt sich hierdurch eine große Chance.

Mehr Wachstum für mehr Erfolg im eigenen Unternehmen

der Arm des SchweißrobotersAuch wenn die Kosten für die Anschaffung der entsprechenden Technik auf den ersten Blick vielleicht sehr hoch wirken mag, lohnt sich die Investition in der Regel bereits nach relativ kurzer Zeit. Diese Tatsache liegt unter anderem in der steigenden Nachfrage aus der Kundschaft, welche den Einsatz der Schweißroboter nicht nur fördern, sondern auch aktiv fordern.

Zudem steigert der Einsatz der Schweißroboter auch die Effizienz sowie die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen, welche sich für die entsprechende Technik entschieden haben und diese aktiv im Alltag einsetzen. Denn mehr Aufträge lassen sich innerhalb kurzer Zeit abwickeln, ohne hierbei die wichtige Qualität zu vernachlässigen oder gar aus den Augen zu verlieren.

Das Beispiel der Schweißroboter zeigt wieder einmal, dass der Einsatz der modernen Technik alles andere als ein Problem in der Wirtschaft darstellt. Denn vielmehr ergeben sich gerade durch diese im Alltag immer wieder neue Chancen und es entsteht ein großes Potenzial, von welchem wiederum alle Beteiligten in direkter Weise profitieren.

Die Geschichte des Schweißens

Heutzutage ist das Schweißen ein unentbehrlicher Teil des Alltags. Es wird in jedem Bereich benutzt – von der Automobilindustrie bis zur Zahnmedizin. Mittlerweile kennt das Schweißen zahlreiche Verfahren, die durch unterschiedlichste Materialien in höchster Qualität geschweißt werden können. Es gibt Fundstücke in sumerischen Königsgräbern, die darauf hinweisen, dass auch damals Menschen wussten, wie man Materialien verbinden kann. In dieser Zeit wurden nur Gold, Silber und Kupfer verarbeitet, deshalb kann man nicht sagen, dass es sich um richtiges Schweißen gehandelt hat, sondern mehr um Hartlötungen. Das Löten gilt heute als das älteste thermische Verbindungsverfahren.

Die Geschichte des Schweißens

Die erste Form des Schweißens war das Feuerschweißen und ist somit der Vorläufer vom heutigen Handschweißen. Es wurden Werkzeuge, Kunstgegenstände, Waffen und andere Arbeiten gefunden, die älter als 3000 Jahre sind. Sogar das Wort Schweißen ist wahrscheinlich aus dem Wort Feuerschweißen entstanden. Das Schmiedefeuer bewirkte, dass die Oberfläche »schwitzt« und so ist es zu einer Verbindung der Materialien gekommen. Eine sehr lange Zeit war dieses Schweißverfahren die einzige Form des Schweißens. Das änderte sich, als es mithilfe von Sauerstoff und Brenngasen gelang, eine so energische Flamme zu erzeugen, sodass man keinen Druck mehr für die Schmelzschweißung brauchte. 1840 wurde das Gasschmelzschweißen erfunden und zum ersten Mal angewandt.

Das Brennschneiden ist zwischen 1901 und 1905 entstanden und ist bis heute ein wichtiges Verfahren. Mitte der 1940er Jahre gewann immer mehr an Bedeutung auch das Lichtbogen- und Widerstandsschweißen. Mithilfe des Schutzgasschweißverfahrens wurden vor allem Nichteisenmetalle geschweißt. Das WIG-Schweißen ist 1946 als Weiterentwicklung des Kohle-Lichtbogenschweißens entstanden. 1948 ist auch das MIG-Schweißen entstanden. Das verbreiteteste Schweißverfahren heutzutage ist sicherlich das MAG-Schweißen. Die Geschichte des Schweißens wurde nicht nur durch die Einführung neuer Verfahren beeinflusst, sondern auch durch die Forschung im Hinblick auf Werkstoffe.

Vor- und Nachteile des Handschweißens

Zum ältesten Schweißverfahren, welches auch heutzutage immer noch angewendet wird, gehört definitiv das Elektroden-Handschweißen (auch E-Handschweißen genannt). Bei diesem Schweißverfahren ist kennzeichnend, dass zwischen einem Werkstück und einer manuell geführten Stabelelektrode ein Lichtbogen brennt.

Handschweißer

Eine Schweißraupe bildet die Abschmelzung der Stabelelektrode. Die Stabelelktrode umgibt eine Umhüllung und während des Schweißprozesses schmiltzt sie ab. Die Elektrode ist auch zugleich ein Zusatzwerkstoff. Schlacke und Gase, die während des Schweißprozesses von der Umhüllung freigesetzt werden, legen sich schützend über das Schmelzband. Der Lichtbogen wie auch die Elektrode selbst werden von den atmposphärischen Einflüssen geschützt.

Man unterscheidet zwischen folgenden Schweißgeräten:

  • Spotter,
  • Plasma-Anlagen,
  • Inverter-Schweißgeräte,
  • Clean-Fix Geräte,
  • WIG-Schweißgeräte,
  • Schutzgas-Schweißgeräte,
  • Absauganlagen,
  • Impuls-Schweißgeräte.

Die Maschinen sind heutzutage wegen häufigen Außeneinsätzen und Dank der modernen Invertertechnik sehr robust, klein und leicht. Bei diesem Schweißverfahren wird ohne Schutzgas geschweißt, was auch sehr vorteilhaft ist.

Das E-Handschweißen überzeugt wegen des geringen Ausrüstungsbedarfs bei vielen Verarbeitungen und hat sich in vielen stahlverarbeitenden Branchen etabliert. Die geeignete Stabelelektrode zu finden ist beim Handschweißen sehr wichtig.

Eine wichtige Rolle spielen dabei Faktoren wie schweißtechnische Punkte, die zu verbindenden Werkstoffe und die Beanspruchung des Werkstücks. Mechanische Gütewerte von Schweißzusatzstoff und Grundstoff werden hierbei miteinander verglichen. Zu den schweißtechnischen Punkten gehören die Schweißbediengungen, die Schweißstromstelle oder die Position in der man schweißt.

Einige der Vorteile des Handschweißens sind unter anderem:

  • Stabelelektroden sind erhältlich für fast alle Materialien.
  • Beim Schweißen im Freien ist eine gute Schutzwirkung des Schmelzbades möglich, auch ohne besondere Maßnahmen.
  • Das Verfahren ist in allen Schweißpositionen einsetzbar, je nach Elektrodentyp.

Einige der Nachteile des Handschweißens sind unter anderem:

  • Krebserregende Stoffe, die im entstehenden Rauch enthalten sind.
  • Mit Wärmeentwicklungen, Spritzern von flüssigen Metallen, gefährlichem Licht, starken Strömen, explosiven Gasen und giftigen Abgasen ist das Handschweißen nahezu immer verbunden.
  • Wegen der Gefahren ist eine zusätzliche Schweißaufsicht erforderlich.

Obwohl das Handschweißen bei größeren und wiederholten Arbeiten nahezu völlig von Schweißrobotern ersetzt wurde, gibt es nach wie vor auch Bereiche und Situationen, in denen das Handschweißen nach wie vor unersetzbar ist – wie z.B. auf Konstruktionen und Außeneinsätzen, die sich nicht mit einem Schweißroboter erledigen lassen.

Die unsichtbaren Risiken beim Schweißen

Die Arbeit als Schweißer bringt zahlreiche gesundheitliche Risiken mit sich. Daher ist es wichtig, diese Risiken beim Schweißen zu kennen und vorbeugend zu vermeiden.

Frühe Gesundheitsvorsorge und Arbeitsschutz zahlen sich aus

Viele ältere Menschen bereuen, in früheren Jahren nicht mehr auf ihre Gesundheit geachtet zu haben. Insbesondere Arbeiter in technischen Berufen zeigen im Alter gesundheitliche Schäden, die nach heutigem Stand des Arbeitsschutzes zu vermieden gewesen wären. Was in jungen Jahren noch ignoriert wird, belastet die Gesundheit im Alter oftmals sehr stark.

Risiken beim Schweißen

Beim Schweißen zeigt sich, dass die Dämpfe, die über Jahre eingeatmet wurden, zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen können. Auch die Geräusche, denen die Ohren tagein tagaus ungeschützt ausgesetzt waren, können im Alter das Hörvermögen massiv beeinträchtigen. Werkstücke und Arbeitsmaterialien, die nicht zu schwer waren, um sie ohne fremde Hilfe zu tragen, können im Alter Erkrankungen der Schultern hervorrufen.

Viele Arbeiten beim Handschweißen werden in kniender Haltung durchgeführt. Über die Jahrzehnte kann sich dies zu irreparablen Schäden der Kniegelenke führen. Viele der scheinbar unbedeutenden Aktivitäten im Beruf des Schweißers können in späteren Lebensjahren zu Erkrankungen führen. Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich viele dieser Leiden durch ein paar einfache Änderungen im Alltag vermeiden lassen.

Gase und Dämpfe beim Schweißen vermeiden

Manchmal machen sich die giftigen Gase und Dämpfe direkt bei der Arbeit bemerkbar. Treffen beispielsweise Zinkdämpfe auf galvanisiertes Metall und werden eingeatmet, erkranken viele Schweißer am sogenannten Metall-Rauch-Fieber. Die Symptome sind Nachtschweiß, Schüttelfrost und Magenschmerzen. Andere Dämpfe verursachen Atemnot oder Kopfschmerzen.

Die größte gesundheitliche Gefahr geht jedoch von all den Gasen und Dämpfen aus, die im Laufe des Berufslebens ohne sofortige Erkrankung eingeatmet werden. Fest installierte Luftmessungen zeigen dabei zwar die Einhaltung der gesundheitlichen Grenzen, jedoch können diese nicht als ein absolut sicheres Expositionsniveau betrachtet werden.

Gesundheitliche Schäden beim Handschweißen bleiben lange unbemerkt

Schweißrauch ist eine Kombination der Dämpfe aus verschiedenen Metallen. Zum Beispiel enthält Weichstahl überwiegend Eisen, aber auch Mangan, welches die Gesundheit schädigen kann. Edelstahl enthält neben Eisen auch Nickel und Chrom. Jede Verbindung kann dabei unterschiedliche gesundheitliche Auswirkungen auf den Schweißer haben.

Schweißrauch

Die menschliche Nase filtert die Atemluft und hindert dabei viel Rauch, Dämpfe und Schleifstaub. Allerdings sind zahlreiche Rauchpartikel derart klein, dass sie ungehindert durch die Nase, die Sinushöhle und den Hals in die Lunge gelangen können. Die meisten Arbeiter bemerken dabei keinerlei Irritationen. Erst nach vielen Jahren des Einatmens von Schweißrauch zeigen sich die ersten gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Diese können sich zunächst beim Treppensteigen bemerkbar machen, jedoch bereits viel weiter fortgeschritten sein.

Präventive Maßnahmen für die Gesundheit beim Schweißen

  • Halten Sie Ihr Gesicht aus den Schweißdämpfen. Besteht eine natürliche Durchlüftung, so lassen Sie die Dämpfe von Ihrem Gesicht wegwehen. In schlecht durchlüfteten Räumen kann ein Ventilator den Rauch und die Dämpfe zerstreuen.
  • Schweißen Sie nur sauberes Metall. Entfernen Sie vor dem Handschweißen die Beschichtungen und Lacke im Schweißbereich.
  • Nutzen Sie die vorhandenen Absauganlagen. Positionieren Sie die Haube in der Nähe der Schweißnaht und richten Sie Ihren Arbeitsplatz vor Beginn der Arbeiten ein.
  • Tragen Sie Gehörschutz. Auch wenn die Geräusche nicht als störend laut empfunden werden, so sind sie laut genug, um Nervenzellschäden zu verursachen. Im Laufe eines Berufslebens summieren sich die kleinen Schäden.
  • Schonen Sie ihre Gelenke und nutzen Sie die Hilfe mechanischer Hebehilfen. In jungen Jahren macht das Heben schwerer Teile dem Körper nicht zu schaffen, aber auch diese konstanten Belastungen können dem Körper auf Dauer schaden.