Widerstandsschweißen

Hinsichtlich der Energiezufuhr, die für das Schweißen nötig ist, wird für das Widerstandsschweißen sowie für das Lichtbogenschweißen Strom verwendet. Der Unterschied liegt darin, dass für das Widerstandsschweißen der Sekundärstromkreis, der das Schmelzen und die Verbindung der Materialien verursacht, verwendet wird – wegen des Widerstands kommt es nämlich zu großer Wärmeenergie. Das Material zum Schweißen ist dabei zwischen den Elektroden eingesetzt, die das Schweißgut zusammendrücken – und wenn der Strom eingeschaltet wird, erweichen diese unter Druck in ein teigiges Zustand (aber schmelzen nicht ein) und verschweißen aneinander.

Die Elektroden für das Widerstandsschweißen können verschiedenste Formen haben, unterscheiden sich aber auch durch ihre chemischen Zusammensetzung. Diese ist abhängig davon, welches Material wir schweißen möchten. Somit werden für das Widerstandsschweißen von Kupfer- und Zinklegierungen Elektroden aus Wolfram verwendet, für Aluminium Elektrolytkupfer, für Stahl und Titan aber verschiedene Legierungen.

Das Widerstandsschweißen wird deswegen, weil es nicht zum vollständigen Schmelzen der Materialien kommt, häufig auch als Zudrücken bezeichnet. Der Prozess wird aber überwacht und in einem Schweißzyklus reguliert, auf:

  • die Stärke und Form des Lichtbogens;
  • den Druck der Elektroden auf das Material beziehungsweise des Schweißgutes;
  • die Dauer beziehungsweise Schweißzeit.

Das Widerstandsschweißen ermöglicht uns in Hinblick auf die Position der Schweißgüter während des Schweißens, sowie die Erwärmungssart, verschiedene Schweißarten. Diese können sein:

  • punktartig (die Elektroden, geformt in einen Punkt);
  • warzenförmig (quadratischen Elektroden und das Schweißgut mit mehreren Warzen beziehungsweise Stiften);
  • scheibenartig (die Elektroden in der Form einer Scheibe, die eine »Naht« bilden);
  • stumpfartig (gegeneinander eingehängte Schweißgüter);
  • flammartig (gegeneinander eingehängte Schweißgüter, zwischen denen es zur Funkenbildung kommt).

Das Widerstandsschweißen ermöglicht eine Verschmelzung gleicher Materialien untereinander, ebenfalls aber auch von unterschiedlichen Materialien, zum Beispiel Stahl und Kupfer. Es wird zum Schweißen von Karrosserien, Zisternen, Drähten, Stöcken, Ketten usw. verwendet.

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